FACHKRAFT - Die Senats-Liste
FACHKRAFT ist eine hochschulpolitische Liste von Fachschaftlerinnen und Fachschaftlern aus fast allen Fachbereichen der Philipps-Universität. Wir haben uns unter dem Namen FACHWERK im Jahr 2000 gegründet, damit wir Informationen aus dem Senat direkt bekommen und unsere Vorschläge selbst einbringen können, ohne auf die Nachwuchsgruppen der Parteien angewiesen zu sein. Zu den Themen im Senat zählen z.B. Stellungnahmen zur Neubesetzung von Professuren sowie die Zustimmung zu Studien- und Prüfungsordnungen. Und hier hilft uns unser direkter Draht zu den Fachschaften, die genau wissen, wo die Probleme liegen.

Für die Legislaturperiode 2008/09 wird Fachkraft nicht zur Wahl für den Senat an der Philipps-Universität antreten. Diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen, wir bitten um Euer Verständnis und hoffen auf Eure Unterstützung bei den Wahlen zum Studierendenparlament.

FACHWERK - Eine Erfolgsstory
FACHWERK gelang mit dem ersten Antreten zur Wahl im Dezember 2000 auf Anhieb der Einzug in den Senat als zweitstärkste Liste.
Bei den folgenden Wahlen im Juni 2002 konnten wir dieses Ergebnis noch steigern und wurden stärkste studentische Liste. 2003 scheiterte FACHWERK zwar knapp am Wiedereinzug in den Senat, doch blieben wir aktiv und arbeiteten konsequent weiter für eine tatkräftige Vertretung studentischer Interessen, so dass wir 2004 erneut als zweitstärkste studentische Liste in den Senat gewählt wurden. Nur wenige Stimmen fehlten uns bei den Wahlen 2005 zur Verteidigung unseres Sitzes. Zu den Wahlen 2006 traten wir - nun gemeinsam mit unserer StuPa-Liste unter dem Namen FACHKRAFT - erneut an, und waren erfolgreich: Wir wurden zweitstärkste studentische Senatsliste und vertreten mit unserem Senator Juko Marc Lucas und unserer stv. Senatorin Kathrin Kattler mit Nachdruck studentische Interessen.
Während unseres inzwischen fast siebenjährigen Bestehens konnten wir zahlreiche Erfolge für die Studierenden der Philipps-Universität erreichen - eine Bilanz, die wohl keine der Parteilisten vorzuweisen hat:
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Erhalt der studentischen Selbstverwaltung
Wir haben eine Stellungnahme für den Erhalt der Studierendenschaft im Senat durchgesetzt (u.a. gegen die Stimme des RCDS). -
Transparenz in Finanz- und Haushaltsfragen
Durch unsere Nachfragen wurden endlich die Probleme offen gelegt, die sich durch die neue hessische Hochschulfinanzierung für die unsere Uni ergeben. Leider übersteigt das Defizit von ca. 7 Mio. Euro unsere Befürchtungen um ein Vielfaches. -
Demokratisierung der Uni
Viele Vorschläge zur Demokratisierung konnten wir in einen Entwurf für eine Grundordnung der Universität einbringen: Drittelparität, Stärkung von Senat und FBR. Dieser Entwurf scheiterte leider zunächst an der Blockadepolitik der "Unabhängigen Hochschullehrer", dann am Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst. -
Sprachrohr für die Fachschaften
Durch den Kontakt zu den Fachschaften können wir deren Anliegen, Sorgen und Wünsche im Senat einbringen. Umgekehrt informieren wir regelmäßig über aktuelle Entscheidungen und brisante Entwicklungen.
Was wir wollen
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Die Fächervielfalt in Marburg erhalten
Die hessische Landesregierung hat die Finanzierung der Hochschulen so umgestellt, dass Fächervielfalt bestraft wird und Hochschulen mit wenigen Massenstudiengängen belohnt werden. Einen Kahlschlag an den für Marburg charakteristischen kleinen Fächern wollen wir trotz dieser schwierigen "Rahmenbedingungen" verhindern. Auch bei der Gestaltung neuer Bachelor/Masterstudiengänge drängen wir darauf, dass nicht einfach bewährte Studiengänge abgeschafft werden. Das Recht der Studierenden auf freie Fächerkombinationen darf nicht durch Zugangsbeschränkungen beschnitten werden. -
Fachschaftenkompetenz im Senat
Wir verstehen uns als Sprachrohr der Fachschaften. Unsere Erfahrungen aus der Fachschaftsarbeit bilden das Fundament für die Vertretung aller Studierenden im Senat. Wir wollen auch in Zukunft die Anliegen der Fachschaften in den Senat und die anderen Uni- Gremien tragen. -
Mehr Demokratie und Transparenz
Wir setzen uns für mehr Demokratie innerhalb unserer Hochschule ein. Die Vorschläge der Grundordnungskommission, die Uni-Gremien demokratischer zu organisieren und z.B. den Senat und die Fachbereichsräte mit mehr Kompetenzen auszustatten, müssen umgesetzt werden. Wir gewährleisten den Informationsfluss aus den zentralen Uni- Gremien in die Fachschaften. -
Keine Studiengebühren
Nach wie vor treten wir jeglichen Planungen, Gebühren für das Studium einführen zu wollen, mit aller Schärfe entgegen.