ein paar Worte zu mir
Ich studiere Deutsche Sprache und
Literatur, Neuere Geschichte und Italienisch (Magister) und schreibe
nach meinen Studienjahren in Marburg und Padua (Italien) im Moment
meine Magister-Arbeit über die Fiktionalisierung und
Literarisierung von KZ-Erfahrung am Beispiel von vier
Schriftstellern, die im KZ Buchenwald inhaftiert waren.
Schon bevor ich zum Studium im Wintersemester 2001/2002 nach
Marburg kam, wußte ich, daß ich mich in der
Hochschulpolitik engagieren möchte. Ich wollte die Universität
auch als politisch denkender und handelnder Mensch verstehen. Dafür
war es notwendig, dieses politische Umfeld kennenzulernen.
Gleich nach der Orientierungseinheit der Fachschaft Geschichte ging ich zum Fachschafts-Plenum, und in der nächsten Woche das erste Mal zu einer Sitzung der Fachschaften-Konferenz, da die „alten“ Mitglieder der FS Geschichte entweder keine Zeit oder keine Lust hatten. Von da an war ich es, die meistens zu den Sitzungen der FSK gegangen ist, nicht mehr deswegen, weil sich niemand anderes gefunden hat, sondern weil ich den Kontakt zu Studierenden aus anderen Fachbereichen gesucht habe. Es war mir von Anfang an wichtig, einen größeren und auch öffentlicheren Raum für hochschulpolitische Diskussionen und Aktionen zu nutzen.
In meinem zweiten Semester kandidierte
ich auf Platz 1 der Senatsliste für „FACHWERK – die
Senatsliste der Fachschaften“, der Vorgängerliste von
Fachkraft, und konnte mich im dritten und vierten Semester als
Mitglied des Senats, der Wahlversammlung und der Kommission für
Struktur- und Entwicklungsplanung aktiv in die Hochschulpolitik
einmischen.
Danach habe ich andere Prioritäten
gesetzt.
Seit Oktober 2006 bin ich Mitglied in
der Senatskommission für Lehre, Studium und Förderung des
wissenschaftlichen Nachwuchses.